Astroblog

28.2.2008 04:11

SOCKSify Ruby

Kluge Menschen anonymisieren möglichst viele Internetverbindungen, die nicht auf Performance angewiesen sind, und welche Requests herumschicken, anhand welcher man ein Profil erstellen kann. Feedreader sind zum Beispiel ganz sinnvoll.

nulli fragte mich letzten August, ob es nicht möglich sei, jegliche TCP-Verbindungen eines Ruby-Programms durch einen Tor-Proxy umzuleiten. Ich schrieb ein Drop-in, welches den alten Konstruktor von TCPSocket umbenennt und einen neuen, welcher nach dem Verbindungsaufbau zu einem beliebigen festen Server eine SOCKS5-Verbindung zum gewünschten Ziel aufbaut.

Ich habe das Repository zwar schon einmal auf ruby-talk@ geschickt, aber es kamen keine Reaktionen. Deshalb veröffentliche ich einfach mal eine Version 1.0. Es muss doch paranoide anonymisierende Ruby-Hacker geben da draußen.

Da Releases zubereiten ziemlich Zeit frißt, habe ich mich nur um eine kleine Dokumentation und ein Gem gekümmert. Zum SOCKSifizieren eines beliebiges Ruby-Skripts genügen folgende Zeilen:

% sudo gem install socksify
% tor &
% socksify_ruby localhost 9050 skript.rb
Tags: Ruby (13) Kreativ (12) Tagebuch (13) SOCKS (1)

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