gcc -funny-cflags
Recht spontan, und mich selbst überraschend, bin ich vor ein paar Wochen wieder auf Gentoo Linux zurückgewechselt. Und das nach anderthalb Jahren FreeBSD. Dafür gibt es, unter anderen, einen driftigen Grund:
I want the hottest new shit!
Diese Distribution ist schon sehr nett flexibel und aktuell, wobei ich trotzdem schon viel zu lang auf ein PostgreSQL 8.2-Ebuild warte. Aber bei FreeBSD musste ich ja auch jeweils ein paar Tage auf Firefox 2 und Vim 7 warten, wobei das in Gentoo schon längst verfügbar war.
Ansonsten enttäuscht mich Linux aber wieder mal ganz schön. Die Kernel-Konfiguration ist viel zu unübersichtlich, Madwifi-ng verhält sich sehr seltsam und lässt das System beim Monitor mode sofort panicen. Ausserdem wird es ab einem Load von ungefähr acht demaßen unbenutzbar, dass ich erst nach Ewigkeiten auf ein anderes Terminal wechseln kann und login Timeouts bringt. Ok, mir fehlt hier die Erfahrung diese Scheduler-Sachen vernünftig zu konfigurieren (ich stell es auf Desktop, ist ja auch einer), aber so richtig wird es meinen Anforderungen nicht gerecht.
Was zählt ist Gentoo. Ich benutze jetzt eine Weile lang AIGLX, Beryl und Gnome, das möchte ich nicht mehr missen. Wo sonst gibt es brennende Fenster?