Mirrors? P2P!
Was auf dem 24C3 ganz großartig geklappt hat, sind die Mitschnitte. Davon sind bereits nicht zu wenige aufgetaucht als der Kongreß noch im Gange war. Ich habe auch schon in mehrere reingeschaut. Das sind dann Events die entweder mit meinem Schlafverhalten kollidierten oder bei denen mir nach der Hälfte die Füße zu weh taten. Eine sehr tolle Sache ist das also mit den Mitschnitten.
In entsprechendem Wikiartikel sind auch schon ganz viele Mirrors zu finden.
spaceboyz.net ist auch dabei. Nicht nur per HTTP & HTTPS, sowie IPv4 & IPv6, sondern auch per BitTorrent. Das würde ich mir von jedem Mirror wünschen, denn mein ungeschultes Auge und die nicht besonders ausführlichen Informationen von rtorrent sagen mir, es sind nicht sehr viele schnelle Seeder.
Dabei hat P2P so einige Vorteile gegenüber den klassischen Protokollen. Als erstes sind .torrent-Files natürlich mittlerweile auf vielen Desktops auch ganz einfach anklickbar.
Ausserdem kommt der (partielle) Integritätscheck for free, denn in BitTorrent sind immer kleine Stückchen (Pieces) mit Prüfsumme versehen. Ersetzt rsync, und HTTP sowie FTP haben das erst gar nicht.
In einer Mirrorliste muss man das Glück haben auch wirklich die schnellen zu finden, damit es einem den Downstream ordentlich saturiert. Entfällt mit P2P, sobald es genügend oder genügend schnelle Seeder gibt. Die müssen natürlich nicht handerlesen werden.
Bei BitTorrent kann man sich zwei Flaschenhälse überlegen: die .torrent selbst und die Tracker.
Die .torrent-Files können natürlich gespiegelt werden, ausserdem ist bei diesen kleinen Häppchen die Downloadgeschwindigkeit meistens unerheblich.
Die Tracker haben leider mit sehr viel Last zu kämpfen, da scheinbar sehr viele Ersteller dieselben verwenden, wie man dem sehr schönen Talk Tracker fahrn entnehmen konnte. Aber auch hier kann Redundanz gegeben werden, man schreibt einfach mehrere Tracker in die .torrent. So einfach ist das.
Fazit: mehr BitTorrent-Usage!