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Harvesting

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Inductive Bias

Solr at AOL

Grant Ingersoll has posted a very interesting interview with Ian Holsman on Solr at Relegance, now AOL. It describes the business side of the decission to switch to an open source solution, provides some inside on the size of the installation and details which technological reasons have driven the decission to switch from a proprietary implementation to Solr:

http://www.lucidimagination.com/Community/Hear-from-the-Experts/Podcasts-and-Videos/Interview-Ian-Holsman-Relegence

klobs weblog system

Fakultät für Pädokriminelle in Dresden gefunden!

Zensursula von der Leyen hat es in einem Interview an den Tag gebracht! In Deutschland sind 20% der Internetnutzer Pädophil. Was sie verheimlicht: Der Staat bildet diese aus!
Ich möchte jetzt - exklusiv - den Lesern meines Blogs Bilder der geheimen, staatlichen Ausbildungsstätte für eben solche krankhaften Psychopaten vorstellen. Hier werden aus harmlosen, unschuldigen Studenten systematisch (und durchschnittlich im 4. Semester) potentielle Schwerstverbrecher geformt.
Bitte Uschi: hilf uns!

klobs weblog system

Wählt Pirat Pavel

Pirat Pavel Mayer stellt sich zur Wahl in Berlin Mitte. Das was ich von ihm gelesen und gehört (I,II, III, IV, V, VI) habe hatte immer Hand und Fuß. Im Vergleich zum typischen Profi-Politiker macht er vermutlich medienwirksam nicht so viel her, doch ich denke dies sollte dem besonnenen Wähler nicht negativ auffallen.
Ich wünsche viel Erfolg!

ZensiertDas.net Blog

Video zum Flashmob gegen Internetzensur

Hi,
nachdem wir schon eine Bilderstrecke vom Flashmob gegen Internetzensur veröffentlicht haben kommt heute endlich das Video.

Die Idee der Aktion war es die Missachtung der Grundrechte und Grundsätze unseres Rechtsstaats durch die Große Koalition darzustellen. SPD und CDU, jewils durch einen Zettel gekennzeichnet, jagen die anderen Teilnehmer. Auch diese tragen Zettel die sie zum Beispiel als "Demokratie" oder "Freiheit" auszeichnen. Sobald die Parteien jemanden erwischt haben stirbt diese Person einen theatralischen Tod. Am Ende liegt die gesamte Demokratie geschlagen am Boden.
An die verwirrten Passanten haben wir selbstverständlich Flyer mit Argumenten gegen Internetzensur verteilt.



Und auch an dieser Stelle nochmal der Aufruf: Initiiert selber Aktionen gegen die Internetzensur!

Tigions Blog

Mozilla Firefox 3.5 released

Firefox 3.5 released

Heute ist nun offiziell der Webbrowser Mozilla Firefox 3.5 erschienen. Tester der Betas und RCs werden Ihn sicher schon in der automatischen Update-Funktion gefunden haben, der Rest läd die neueste Version einfach über die Projektseite.

Auf die Neuerungen und Details der Renderengine, der Oberfläche und den Funktionen will ich hier nicht weiter eingehen. Gibt es doch eine Vielzahl an Berichten im Netz, welche um einiges fundierter und recherchierter als mein Halbwissen sind. Ok, zum Einstieg ein Video:

Was ich aber noch bieten kann sind ein paar offizielle Links:

Tigions Blog

Seite seit Seittest gut?

...

Ich liebe ja diese Webtesttools, welche Webseiten analysieren, parsen, validieren oder durch den Fleischwolf drehen und sie dann nach bestimmten Kriterien so seriös wie möglich bewerten. Gut, man erkennt sicher auch die ein oder andere hilfreiche Information, aber neugierig was da einem in die Webseite hinein interpretiert wird ist man trotzdem.

Wenn ich es hier schon erwähne, so hab ich natürlich auch mal meinen Blog von http://www.seittest.de/ analysieren lassen. Mit folgendem Ergebnis:

Inhaltliche Prüfung (40%)  sehr gut
SPAM-Prüfung (20%)         sehr gut
Reputation (20%)           befriedigend
Usability (20%)            gut            

Gesamturteil               gut (1.6)

Was so viel bedeutet wie: Die Inhalte sind von sehr guter Qualität. Die Seite bemüht sich um eine anspruchsvolle Darstellung. Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM. Die Seite ist wenig anerkannt. Gute Usability.

He he … ein gut (1.6) klingt natürlich nicht schlecht, wobei allzu ernst nehmen sollte man so etwas nicht. ;)

(via http://www.happybuddha1975.de/archives/18312)

Inductive Bias

Lucene slides online

The slides of the Lucene talk at the last Apache Hadoop Get Together Berlin are available online: Lucene Slides. Especially interesting to me are the last few slides which detail both index size and machine setup:

The installation is running on two standard PCs with 2 dual-core processors (usual speed, bought in January 2008 for about 4000 Euro). They have 32GB RAM, 24 GB are used as ramdisk for the index. Without ramdisk initial queries especially those accessing fields are slower but still acceptable. The index contains about 19 million documents, that is 80GB of indexed text + billions of annotated tags.

ZensiertDas.net Blog

Bilder vom Flashmob

Hi,
hier nun der versprochene zweite Teil der Auswertung des Flashmobs. Heute gibt es endlich mehr Bilder:

Die Grosse Koalition auf der Jagd nach der Informationsfreiheit
Die Grosse Koalition auf der Jagd nach der Informationsfreiheit.

Am Ende lag die Demokratie geschlagen am Boden, Passanten ziehen vorbei
Am Ende lag die Demokratie geschlagen am Boden, Passanten ziehen vorbei ...

Die CDU begutachtet das Schlachtfeld
... die CDU begutachtet das Schlachtfeld ...

Und feiert den Sieg.
... und feiert den Sieg.

Alle Tot

Und hier gibt es diese und noch mehr Bilder in besserer Qualität. Vielen Dank an Mirco für die Fotos!

Im laufe der Woche melden wir uns nochmal mit dem Video! Und nicht vergessen selber Aktionen zu planen!

The Turkey Curse

Wachstumsprobleme

Wenn Organisationen sehr schnell wachsen, kann es eine Rehe von Problemen geben. Das, was wir grade bei der Piratenpartei sehen ist dafür ein klassischer Beleg: Es gibt die Leute, schon lange dabei sind (wobei “lange” auch nur etwa zweieinhalb Jahre meint, was bei Parteien nicht eben viel ist) und die Leute, die neu dazu kommen und sich einbringen wollen. Ein Problem ist z.B., das sich die Alten etwas ausgedacht haben, die Neumitglieder aber unter Umständen andere Vorstellungen haben, ihre eigenen Ideen diskutiert sehen wollen oder sich über die Zeit gewachsene Strukturen als ineffektiv herausstellen. Probleme sind das aber auch eigentlich nur in Organisationen, die basisdemokratisch und offen funktionieren und in denen es kein echtes ZK wie bei den anderen Parteien gibt. Die Piraten sind zumindest so offen, dass sich jederman überall registrieren und fleissig mitdiskutieren kann, was bei es bei anderen Parteien soweit ich das weiss praktisch gar nicht gibt.

Durch die offene Struktur kommt es aber auch zu einem weiteren Problem: Es ist sehr leicht Psyops zum Beispiel auf den Mailinglisten oder Foren zu machen und für Verwirrung, schlechtes Klima und ein noch verzerrteres Bild der Piraten in der Öffentlichkeit zu sorgen. Dem zu begegnen ist nicht einfach, ausser durch gesunden Menschenverstand. Öffentlich kann sich das aber zu einem grossen Problem auswachsen, den es ist unklar, welchen Teil der Informationen zu den Piraten im Netz welche Öffentlichkeit als Piratenmeinung brandmarkt.

Als persönliches Problem sehe ich, dass die konkrete Unterstützung für Personen in Wahlkampf u.U. etwas problematisch werden kann. Was sagt mir, dass die Person die Piratenpartei nicht nutzt, um sich relativ leicht und ohne langes Rumbuckeln wie in anderen Parteien einen Platz in einem der Parlamente zu sichern und irgendwann nach der Wahl in eine andere Partei wechselt und Positionen befördert, die im Gegensatz zu meinen Meinungen sind. Im Moment ist es eben sehr leicht möglich, dass so etwas passiert. Ich kenne einen Haufen Nerds, bei denen ich mir recht sicher sein kann, dass da nichts passiert. Aber wie sieht das mit denen aus, die ich nicht so gut kenne? Diese Zeit ist hervorragend geeignet für Leute, die schnell politisch Karriere machen wollen, und die Zeit, die Kandidaten vernünftig kennen zu lernen, ist sehr kurz. Bei den anderen Parteien kommt sowas auch vor, und ich bin vollkommen glücklich darüber, dass Abgeordnete zumindest des Bundestages nicht der Fraktion oder Partei verpflichtet sind, sondern ihrem Gewissen.

Und wie aufs Stichwort schreibt auch jemand auf die Neulingsliste der Piraten (hatte den Eintrag schon vor ein paar Tagen angefangen aber beendet): “Ich bin Neuling im Landesverband Sachsen und möchte wissen, welche Möglichkeiten ich habe für ein Parteiamt zu kandidieren. Also wie genau läuft das ab, welche Stimmen brauche ich zu welcher Wahl?”. Ich vermute ehrlich gesagt nicht wirklich, dass es dieser Person um konstruktive Arbeit zu den Themen geht, sondern persönliche Karriere. Nicht, dass ich diese Person dafür verurteile — jeder kann machen und denken was er will. Aber meine persönliche Unterstützung und Sympathie hat er natürlich erstmal sicher nicht.

Das mochte jetzt alles viel schlimmer klingen als ich es tatsächlich empfinde, denn bisher habe ich eigentlich so gut wie nur sehr nette Piraten kennen gelernt, die ich auch für vertrauenswürdig halte. Aber dennoch kann ich nicht umhin, da eine vielleicht etwas ungewöhnliche Haltung zu haben. Ich habe nur einfach keine Zeit für Idioten :)

Tigions Blog

Foto: Fenster des Verfalls

Foto: Fenster des Verfalls

… erlaufen und gesehen im Dresdner Stadtteil Pieschen.

The Turkey Curse

Kripo-Beamte zum Thema Netzsperren

In den letzten Wochen hatte ich immer mal wieder verschiedene Gelegenheiten, mit netzaffinen Kriminalpolizisten zu sprechen. Was ich dort zum Thema “Verfolgung von Straftaten im Internet” zu hören bekam hatte praktisch nur einen Tenor: “Wir sind Polizisten geworden um Kriminelle zu jagen, nicht die Fehler von Politik und Industrie auszubügeln”.

Die Auffassungen, die eigentlich alle teilten, gingen von ähnlichen Paradigmen aus. Leider kann ich die Polizisten nicht persönlich zitieren und kann diese Aussagen auch somit nicht belegen. Aber da ich kein Presseorgan vertrete, nehme ich mir die Freiheit, das nicht entsprechenden Personen zuzuordnen. Hier eine Liste der Dinge, die ich vernommen habe (und mich ehrlich gesagt doch etwas überrascht haben):

  • Es gibt weder die Möglichkeit, Verbrechen zu 100% zu verhindern noch aufzuklären, egal ob im Internet oder im realen Leben, ohne die Bürgerrechte massiv einzuschränken.
  • “In dubio pro reo” ist ihnen allen wohl ein sehr wichtiger Grundsatz. Wenn man es nicht schafft, jemanden einen Gesetzesverstoss nachzuweisen ist es eben Pech oder der Beschuldigte war es nicht.
  • Jeder Einzelne sprach sich sehr klar gegen die Sperren aus, mit exakt den Argumenten, mit denen das auch die anderen Zensurgegner tun. Die, die sich mit dem Thema Pädokriminalität beschäftigen, sehen darin sogar mehr Probleme als Nutzen, vor allem, wenn die Listen leaken (und davon gingen alle aus).
  • Alle waren der Meinung, es geht um den Aufbau von Zensurinfrastruktur.
  • Alle ärgern sich darüber, dass Geld für Programme zur psychologischen Betreuung von Pädophilen (wie z.B. in der Charite) zusammengestrichen werden.
  • Es gibt keinen Massenmarkt für Missbrauchsbilder, aber es existiert sehr wohl ein Geschäft damit, meist von Gruppen, die mehr machen als das (Menschenhandel, Kreditkartenbetrug im grossen Stil usw.). Unklar ist allerdins, wie gross dieses Geschäft damit in Wahrheit ist — einigermassen verlässliche Schätzungen sind praktisch unmöglich. (Ich habe übrigens keine Zweifel daran, dass das stimmt. Von daher entspricht die Antwort der Bundesregierung auf die FDP-Anfrage schon der Wahrheit und ich finde es unsinnig so zu tun, als gäbe es da gar nichts, nur weil das für die Sperrgegner besser in die Argumentation passt und wird dem Thema genauso wenig gerecht wie die populistischen Hetztiraden von von der Leyen)
  • Die internationale Zusammenarbeit der Polizeibehörden ist im Allgemeinen wohl ganz gut, aber es gibt immer mal wieder grosse Probleme, vor allem mit Russland. Die Gesetze (z.B. die European Convention on Cybercrime inklusive der Folgeprotokolle) würden voll ausreichen, wenn es stärkeren politischen Willen aller Beteiligter zur Durchsetzung geben würde.
  • Jeder einzelne findet den Versuch der meisten EU-Staaten unsinnig, Internet mit einzelstaatlichen Lösungen zu kontrollieren, sieht aber grosse Gefahren für die Bürgerrechte

Das Problem ist wie so oft, dass bei Entscheidungen keine Praktiker oder Techniker gefragt werden. Leider können die entsprechenden Leute sich aber nicht öffentlich äussern, so dass diese Argumente in der öffentlichen Diskussion keine Rolle spielen können …

The Turkey Curse

AgitProp

Hier mal ein Artikel zum Thema Agitation und Propaganda der Piraten, speziell zu rhetorischen Fähigkeiten und Notwendigkeiten.

Mir ist eine Sache in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, wenn es um Argumente der Piraten oder netzpolitische Themen ging. Der Fernsehauftritt von Dirk Hillbrecht bei Phoenix war z.B. so ein Punkt, der vermutlich zwar Exotenbonus erntet, aber im Kern doch eher eine Katastrophe war, vor allem weil er das Wahlprogramm der Partei schlicht nicht wirklich zu kennen schien oder doch zumindest irgendwie missversteht.

Wenn man mit anderen Piraten redet, so wissen sie wohl zwar grundsätzlich, was in so Dokumenten wie dem Parteiprogramm steht. Aber von den Argumenten her ist das alles nicht sehr fundiert, vor allem nach ein, zwei ketzerischen Fragen, die für grosses Wirrwarr sorgen und nach denen einiges ziemlich durcheinander gebracht wird. Teilweise ist die Fähigkeit, einen graden Satz zum Thema zustande zu bringen, relativ schlecht ausgeprägt. Und kommt noch ein Gesprächspartner dazu, der rhetorisch was auf der Pfanne hat, ist es normalerweise ganz vorbei.

Ich habe auf der GPN in Karlsruhe lange mit Aussenminister Haase gesprochen, und wir sind uns ziemlich schnell klar geworden, dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, diese Probleme zu adressieren. Während des Wahlkampfes wird es nämlich immer wieder darauf ankommen, argumentationsfest zu sein, vor allem gegenüber dämlichen oder weniger dämlichen Fragen von Bürgern, Journalisten und Politikern aus anderen Parteien. Wenn man also Menschen von einer Idee überzeugen und in Diskussionen bestehen will, muss man:

  • die eigenen Argumente und die Positionen der Partei sehr gut kennen und vertreten können
  • schnell zum Punkt kommen
  • wissen, was an den eigenen Argumenten noch nicht zu Ende gedacht ist
  • die Argumente der Gegenseite kennen und verstehen
  • Kontextsprüngen folgen können und auf überraschende Schlussfolgerungen eines Gesprächspartners Antworten finden
  • vorbereitet sein auf Fragen und Argumente, die mit der Sache nichts zu tun haben

Leider ist das übers Netz oder aus Büchern nicht wirklich gut zu lernen, auch wenn man wertvolle Tip finden kann. Was gebraucht wird ist wohl eine der altmodischsten Dinge, die es dafür gibt, nämlich Debatiergrüppchen. Man kann das Ganze auf sehr verschiedene Art gestalten, z.B. abwechselnd die Positionen in der Debatte einnehmen und die Gegenseite vertreten oder bestimmte Arten in der Argumentation durchspielen (emotional, logisch, extremistisch usw.). Aber egal wie, es ist sehr wichtig, das im realen Leben zu machen. Purer Aktionismus ist aus meiner Sicht jedenfalls nicht genug, um die etablierten Parteien an die Wand zu nageln, vor allem für den anstehenden Strassenwahlkampf und den Showwettkämpfen in Rundfunk, Fernsehen und Presse.

Redet viel mit Piraten aus anderen Orten der Republik und beteiligt euch auch an deren Aktionen. Sucht euch eure politischen Gegner und Kritiker, redet mit ihnen, geht auf deren Veranstaltungen, sammelt und versteht deren Argumente.

Um den kreativen Teil mache ich mir überhaupt keine Gedanken mehr und sehe dort auch wenig Optimierungsbedarf. Denn auf so schöne Sachen in der Art wie den SPD-Failwhale, Frank für Zensur und Zensursula-Filtertüten freue ich mich in nächster Zeit sehr, auch wenn die Sachen nicht aus dem Kreis der Mitglieder kommen mögen.

The Turkey Curse

GPN8 in Karlsruhe

Ich fahre grade zurück von der achten Auflage der Gulaschprogrammiernacht in Karlsruhe. War wie immer eine tolle Veranstaltung. Die neue Location in der HfG (Hochschule der Gestaltung am ZKM) ist sehr reizvoll für derlei Veranstaltungen. Und die Generalbundesanwaltschaft direkt vor der Tür hatte irgendwie noch einen ganz besonderen Reiz.

Der Vortrag von BeF und mir war weniger der Rant, den wir eigentlich vorgehabt haben, sondern eher ein klassischer Websicherheitsvortrag. Scheint aber den meisten Leuten trotzdem ganz gut gefallen zu haben. Leider habe ich aber ob der vielen Diskussion keine anderen Vorträge mitbekommen.

Jedenfalls hat sich für mich wieder mal bestätigt, dass die GPN eine der coolsten Nerdveranstaltungen ist.

Tigions Blog

Plüschaffe am Bloggen

Mehr Affen in Blogs

Mehr Affen in Blogs lautet wieder bzw. wenn ich richtig gezählt habe eins, zwei und nun zum dritten mal die Devise beim Nasendackel im Blog.

Zu Recherchezwecken hier noch mal die Bilder der vergangenen zwei Mehr Affen in Blogs Beiträgen:

Das zweite mal

Mehr Affen in Blogs

Das erste mal

Mehr Affen in Blogs

Ein bisschen Spass muss sein. :D

ZensiertDas.net Blog

Flashmob-Auswertung und Aufruf

Hallo,
der Flashmob war ziemlich geil! Es waren einige Leute da und es gab zumindest einige Passanten die reagiert haben. Die Reaktionen reichten von "Ich bin informiert und auch dagegen" über "Zensur hier in Deutschland?" bis hin zu "Interessiert mich nicht". Wir sind unsere Flyer losgeworden und hoffen, dass zumindest einige sich die Argumente anschauen.
Erstmal danke an alle die da waren! Und für den Rest gibt es schon erste Bilder bei Flickr. Es folgen auf jeden Fall noch mehr Bilder und ein Video in einem neuen Post.

Wie geht es weiter? Wir planen hier in Dresden auf jeden Fall weitere Aktionen in dieser Art. Aber wir fordern auch alle anderen auf ähnliche Aktionen in anderen Städten zu machen. Ihr könnt dazu natürlich auf unser Konzept zurückgreifen, es erweitern oder etwas komplett neues kreieren. Dazu möchten wir euch ein paar Tipps geben:
  • Versucht so viele Leute wie möglich zusammenzukriegen.
  • Seit auffällig und laut, es geht darum die Leute zu erreichen
  • Macht möglichst ein Flyer der auf eure Aktion abgestimmt ist. Leute zu verwirren ist nicht das primäre Ziel, wir wollen die Leute überzeugen.
  • Denkt dran auch beim Aufruf Argumente gegen die Zensur zu bringen.
Wir freuen uns auf viele coole Aktionen auf die wir natürlich linken.

kuarepoti-dju

Verano caliente

El verano muestra una resistencia contra llegar en mi región. Que suerte que la Conferencia de Escritorios en Gran Canaria sería organizada cerca de África... en Las Palmas. Como siempre tengo que prepararme un pocito porque la última vez que estaba en España fue en Diciembre, en Madrid. Entonces... ¿que hacer? Escuchando Tropimania 95.1-97.5 FM Gran Cararia el día entero? Leer El código 2.0 que fue publicado sob la licencia CC Atribución-Compartir Igual? O, finalmente, trabajar más en mi própria distribución para ultrapassar los Kubunteros de las Islas? Bueno... siendo un geek, no tengo ninguna excusa por no combinar las tres tarefas :)

Tigions Blog

Das Netbook als Imagetank?

Fotodetail: Lenovo IdeaPad S10e

Ich bin ja am Überlegen, ob ich mir mal so ein kleines NetBook als Imagetank für meine Fotos zu lege. Alternativ zu mehreren Speicherkarten könnte man so eine grobe Vorauswahl treffen und hätte außerdem genügend Platz seine Fotos ohne Einschränkung zwischenzuspeichern und fotografieren zu können.

Zwar hab ich ein eigentlich recht transportfreudiges 13″ MacBook, doch will ich es ehrlich gesagt nicht überall, bspw. in den Urlaub, mit hinnehmen. Gerade weil es auch meine alleinige Workstation mit einem Großteil meiner Daten ist.

Gleichzeitig hätte man mit einem NetBook auch eine nahezu vollständigen Computer zur Verfügung, was eine gewissen Arbeits- und Internettauglichkeit abdeckt. Sprich ein weiteres kleines Backup-Spielzeug für Unterwegs, wenn Man(n) mal unbemerkt von der Familie in der Wildnils die neuen Kommentare im Blog checken möchte. ;)

Da das ganze dann unter Linux laufen würde, wäre es ebenfalls eine perfekter Anreiz den Linux/Unix Content hier im Blog wieder zu erhöhen. Denn seit dem die alten Linux und FreeBSD PCs abgestoßen wurden hat dieser doch stark nachgelassen. Aus Zeitgründen und sich ändernden Interessen ist man halt bequemer geworden. Wobei, damals als Student war man zwar auch faul bequem, aber genug Zeit zum rumfrickeln war irgendwie immer vorhanden. :hehe:

Vernünftig gesehen würden es sicher auch ein paar 8 bis 16GB SDHC Karten tun … aber ich denke, im Sinne der Verführung, es war ein Fehler, den Lenovo IdeaPad S10e mit 2GB RAM, 160er Festplatte und Ubuntu 9.04 Netbook Remix, in die Hand zu nehmen und testweise ein paar Fotos von der Kamera zu laden und diese mit F-Spot auszusortieren … :roll:

… ich denke mal es werden die Speicherkarten.

Klang das jetzt überzeugend? :D

Inductive Bias

Data serialization

XML, JSON and others are currently standard data exchange formats. Being human-readable but still structured enough to be easily parsable by programs is their main benefit. Problems are overhead in size and parsing time. In addition at least xml is not really as human-readable as it could be.

An alternative are binary formats. Yet those often are not platform independent (either C++ or Java or Python bindings) or are not upgradable (what if your boss comes along and wants you to add yet another field? Do you need to process all your data again?).

There are a few libraries that promise to solve at least some of these problems. Usually you specify your data format with an IDL, generate (Byte-)code from it and use mechanisms provided by the libraries to upgrade your format.

Yesterday at the Berlin Apache Hadoop Get Together Torsten Curdt gave a short introduction to two of these solutions: Thrift and Protocol buffers. He explained why Joost decided to use one of those libraries and highlighted why they went with Thrift instead of Protocol Buffers.

This morning I have gathered a list of data exchange libs that are currently available:

  • Thrift … developed at Facebook, now in the Apache incubator, active community, Bindings for C++, Java, Python, PHP, Ruby, Erlang, Perl, Haskell, C#, Cocoa, Smalltalk, and OCaml.
  • ProtoBuf … developed at Google, mainly one developer only, bindings for C++, Java und Python.
  • Avro … started by Doug Cutting, skips code generation.
  • ETCH … developed at Cisco, now in the Apache Incubator, Bindings for Java, C#, JavaScript.

There are some performance benchmarks online.

Tigions Blog

htop toppt top

Ich denke mal jeder der hin und wieder in der Konsole zu tun hat kennt das Programm top. Was einem eine schnelle Übersicht über die laufenden Prozesse und deren Details verschafft. Quasi die Live-Variante von ps -ax.

Matthias hat mich vor einiger Zeit auf ein ähnliches aber noch etwas optisch reizenderes Tool namens htop aufmerksam gemacht. Ähnlich top bietet es eine praktischere Anpassung der Anzeige. Beispielsweise lassen sich im oberen linken und rechten Bereich Werte als Text, Balken, Graph oder sogar als LED-artige Anzeige Visualisieren. Zusätzlich ist Scrollen in vertikaler und horizontaler Richtung erlaubt, was mit einer der Unterschiede gegenüber top ist.

htop

… an ncurses-based process viewer. It is similar to top, but allows to scroll the list vertically and horizontally to see all processes and their full command lines … [via man htop] :D

Screenshot: htop

top

… The top program display Linux tasks and provides a dynamic real-time view of a running system … [via man top] :D

Screenshot: top

Klar ne schicke Spielerei fürs Terminal, aber He – die Konsole soll ja auch Spass machen. ;)

The Turkey Curse

Kommentar zu Armin Laschets Forderung nach Alterskennzeichnung von Internetangeboten

Staatlicher Jugendschutz im Internet stösst ganz offensichtlich an seine Grenzen, ist aber durchaus eine valide Fragestellung, auf die es Antworten geben muss, die nicht Green Dam oder andere staatliche oder privatwirtschaftliche Filtersysteme heissen. Die Idee, dass Webseitenbetreiber selbst eine FSK-ähnliche Einschätzung abgeben, mag bei Pornographie noch relativ leicht funktionieren, und seriöse Anbieter sind, soweit ich das weiss, auch ohne weiteres bereit, diese Kennzeichnung vorzunehmen. Etwas schwieriger wird es mit anderen Seiten, die sich nicht so leicht einschätzen lassen.

Es geht, soweit ich verstanden habe, in der Forderung in erster Linie um das WWW, und ich beziehe mich bei meinen Anmerkungen auch nur darauf, schlicht aus dem Grund, weil die Betrachtung und die Lösungsansätze wesentlich einfacher sind als bei anderen Diensten. Vor allem will ich verhindern, dass wir die Zensur- und die Jugendschutzdebatte miteinander vermengen, so dass wir keine sinnvollen Alternativen sehen und auf argumentative Totalblockade schalten.

Es gibt verschiedene Systeme zur Bewertung von Inhalten auf Webseiten, die alle mehr oder minder schlecht sind. Der Grund dafür ist, dass diese Bewertungen entweder von staatsnahen Projekten in Eigenregie oder von der Industrie oder in einer Mischform durchgeführt werden deren Interessen nicht immer ganz klar sind. Das Problem dabei ist, dass, sobald es beispielsweise um politisch gefärbte Seiten geht, eine Einschätzung schwierig werden kann, da es schnell wie Zensur anmutet. Als Beispiel dafür sei jugendschutzprogramm.de (Jusprog) daher genommen (ist wirklich vollkommen beliebig gewählt ist), die von von Beate Uhse, Freenet, Orion und anderen, also kommerziellen Anbietern betrieben wird. Ich habe keine Ahnung, welche Rolle dieser Jugendschutzfilter in der Realität wirklich spielt und ob das irgend jemand wirklich ernsthaft einsetzt, aber ich gehe mal davon aus. Hier einige beliebige Beispiele, wie Seiten dort bewertet sind:

  • rotten.com wird geblockt
  • youporn.com wird geblockt
  • taz.de: “Default ab 14″
  • ccc.de: “Foren/Messenger/Blogs”
  • myspace.com: “Drogen” (sic!)
  • 4chan.org: “Sex-Seite ‘hard’”
  • youtube.com: “Private Pages Soft”
  • npd.de: “Extremismus”

Die Seiten der demokratischen Parteien scheinen sich nicht in der Liste zu befinden.

Unklar ist dabei, wer diese Bewertung letztendlich vornimmt. Auf einer Seite steht dazu “Wir beschäftigen seit 2003 ein zweiköpfiges Rating-Team, welches die Seiten prüft und bewertet”. Nun sind zwei Leute nicht eben viel um das WWW zu bewerten und die beiden können dabei nur versagen, auch wenn sie automatisierte Hilfe haben. Und das Abfrage-Interface nach eingetragenen Seiten ist allerschlimmstes Web 0.1 ohne API oder ähnlichem. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, wie man als Betreiber davon zur Kenntnis gelangt, dass eigene Seiten mit einer bestimmten Wertung dort aufgeführt sind.

Was fehlt: Es fehlt eine Möglichkeit, transparent zu dokumentieren, warum eine Seite in solch einer Liste gelandet ist. Wenn man das Ganze noch mal etwas weiter denkt, kommt man sehr schnell darauf, dass es mit generischen Filtern noch ein anderes Problem gibt: Während die einen Eltern meinen, bestimmte Inhalte seien für ihr Kind schädlich, kann es durchaus sein, das für andere Eltern genau diese Inhalte vollkommen in Ordnung für ihre Kinder finden. Das setzt natürlich voraus, dass die Eltern Medienkompetenz besitzen und bedeutet im Umkehrschluss, dass Eltern, die ihre Kinder einfach vor einen Fernseher oder Computer setzen und ihre Ruhe haben wollen, tätig werden müssen. Letztendlich sind es aber die Eltern, die entscheiden sollten und in die Pflicht genommen werden müssen, was sie ihren eigenen Kindern zumuten wollen und was nicht. Ich denke nicht, dass es die Aufgabe des Staates oder von Firmen sein kann, dies für die Eltern zu entscheiden. Was also fehlt ist so etwas wie del.icio.us für Eltern, die dort völlig frei Seiten selbst in so ein System aufnehmen, bewerten, kommentieren und mit Tags versehen können und am Ende auf Basis ihrer eigenen und der Bewertung anderer Eltern eine Filterliste kreieren können, die auf ihre Kinder wesentlich besser passt. Auch da kann es vorkommen, dass dort Seiten in Filtern landen, wo man sich fragt, warum die jugendgefährdend sein sollen. Aber es wäre ein transparenter Prozess, vor allem, wenn man den Seiten-Betreibern die Möglichkeit gibt, ihre Seiten zu kommentieren und sogar auf Kritik von Seiten der Eltern zu reagieren.

Sicher gäbe es im Detail viel zu diskutieren, und die Frage ist auch, wer so etwas finanziert, plant und betreibt. Es ist auch mit einigem Aufwand verbunden, nämlich von Seiten der Eltern. Aber ich finde, das ist durchaus ein Weg, der eine Überlegung wert ist und alle Mal besser als das, was ich da schon wieder um die Ecke huschen sehe.

Update: Kris hat mir über Twitter noch zwei interessante Links zum Thema zukommen lassen:

Danke, Kris!

The Turkey Curse

Podiumsdiskussion mit Bonner Bundestags-Kandidaten

Gestern fand an der Uni Bonn eine Podiumsdiskussion mit den Bonner Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und der Linken zur Bundestagwahl statt. Die Podiumsdiskussion an sich war nicht weltbewegend, aber auch nicht ganz so schrecklich wie ich gedacht hätte. Bei der anschliessenden Fragerunde gab es allerdings doch den einen oder anderen bemerkenswerten Beitrag.

In der Fragerunde zum Zugangserschwerungsgesetz fing Paul Schäfer (Die Linke) an, das Argument der CDU “Das Internet darf kein rechtsfreier Raum werden” aufzugreifen und fabulierte darüber, dass das doch eigentlich ganz richtig sei, weil ja im Netz nicht andere Gesetze herrschen dürfen als in der Realität. Daraufhin haben sowohl ich aus dem Publikum als auch Ulrich Kelber auf dem Podium Herrn Schäfer angefaucht, dass dies ja wohl nicht so sei, denn was in der Realität eine strafbare Handlung ist, ist es auch im Netz. Worauf sich Schäfer vermutlich beziehen wollte ist eher die Frage, wie man mit Dingen umgeht, die im Netz (und auch nur dort) stattfinden können und rechtlich bedenklich sind. Ich fand es schon sehr absurd, dass ausgerechnet Schäfer diese Argumentation verfolgt, ist sie doch reine CDU-Wahlkampfpropaganda. Ich denke, die Linke hat in Sachen Netzpolitik noch einigen Nachholbedarf.

Auf meine Frage nach der im Entwurf zum Wahlprogramm der CDU auftauchten Forderung nach Sperrung von Internetzugängen von Rechtsverletzern im Internet wurde Eisel von der CDU sehr unwirsch und machte mich an, woher ich denn die Information hätte, dass ich nicht immer alles glauben soll, was im Internet zu finden ist und das es ja gar nicht sein kann, dass dieses Dokument echt ist. Als selbst Kelber sehr genau sagen konnte, auf welcher Zeile sich diese Aussage befindet (2608), wurde Eisel noch etwas aggressiver. Danach habe ich die Frage so umformuliert und gefragt, ob er so eine Maßnahme für sinnvoll hält, was er verneinte.

Einen Eindruck, den jemand in den Kommentaren vom bnlog äusserte, teile ich voll und ganz. Zitat: “Das Duo Eisel-Kelber wickelte seine vor sieben Jahren begonnene Waldorf-und-Statler-Routine ab”.

Nach der Veranstaltung habe ich noch die Gelegenheit gehabt, mit Ulrich Kelber über die Piratenpartei, Tauss und andere Themen zu reden und mit ihm lose vereinbart, ein Gespräch zwischen Bonner SPD-, Grünen- und Piratenpartei-Vertretern zu initiieren, was ich nach wie vor für eine gute Idee halt. Ich hoffe sehr, dass das klappt.

Stefan Eisel hat mir auf dem Bonner Markt noch ein Eis ausgegeben, das anschliessende Gespräch war aber sehr unbefriedigend.

Mein Fazit: Ich halte es für wichtig, das direkte Gespräch mit Politikern aller Parteien zu suchen, um unsere Anliegen vorzubringen, denn egal was am am Wahltag auch rauskommen mag, im Moment stossen wir allerorten auf offene Ohren. Wir müssen in jedem Fall sehr argumentationssicher sein, dürfen uns nicht in die Ecke treiben lassen und uns zumindest in Ansätzen stärker mit den Mechanismen des politischen Betriebes beschäftigen. Solche Gespräche können und sollten zu einer Professionalisierung der politischen Arbeit der Piratenpartei führen, was ich sehr befürworte.

www.c3d2.de Newsfeed

Protestaktion gegen Internetzensur

Datum
Samstag, 27. Juni 2009 um 16:00 Uhr
Ort
Prager Straße, Dresden

Diesen Samstag (27.06.) um 16.00 findet eine Protestaktion gegen Internetzensur auf dem Platz zwischen Karstadt und Altmarktgalerie statt...

Es soll eine Art Rollenspiel sein. Zwei Teilnehmer repräsentieren die SPD und die CDU. Diese gehen zwischen den Flashmob-Teilnehmern, welche Demokratie, Meinungsfreiheit etc. vertreten, umher und tippen ihnen auf die Schulter. Die angetippten Teilnehmer "sterben" einen theatralischen Tod und liegen auf dem Boden. Hier kommt noch eine dritte Rolle ins Spiel: ein "Leichenbestatter", der den Puls der herumliegenden Demokratie-Leichen prüft und anschliessend mit Kreide um sie herum zeichnet. Das ganze soll ca. 10 Minuten lang gehen, quasi bis alle "tot" am Boden liegen und die SPD und CDU sich demonstrativ freuen.

Kommt alle und macht mit! Druckt euch Zettel mit den Rollen aus oder tragt, wenn ihr eine der Parteien spielen wollt, ein T-Shirt in der entsprechenden Farbe. Wir werden die Aktion auf Video aufzeichnen und im Internet bereitstellen.

Für Einfallslose und Druckfaule bringen wir selbstverständlich ein paar vorgefertigte Rollen mit :-) Weitere Infos und ein paar Rollen (Demokratie, Freiheit, Meinungsfreiheit und Artikel 5) findet ihr unter flashmob.zensiertdas.net!

Tigions Blog

Ein Makrovergleich

Als Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag Makrofotografie mal anders heute ein Vergleich der sich mir bietenden Möglichkeiten. Natürlich bezogen auf meine beiden mir zur Verfügung stehenden Objektive Pentax smc DA 18-55 mm / 3,5~5,6 ALII und Pentax smc FA 50 mm / 1,4.

Der Vergleich

Die erste Variante ist rein mit der Naheinstellgrenze meines Kit Objektives DA 18-55mm bei 55mm entstanden:

Foto: 5 Cent Makro (Kit DA 18-55mm)

Die zweite Variante ist aus einer Kombination des DA 18-55 bei 55mm und dem FA 50mm in Retrostellung entstanden:

Foto: 5 Cent Makro (Kit DA 18-55mm + retro FA 50mm)

Die dritte Variante ist mit dem Kit Objektiv DA 18-55mm bei 18mm in Retrostellung entstanden:

Foto: 5 Cent Makro (retro FA 50mm)

Die hier gezeigten Fotos sind auch nur verkleinert, also nicht beschnitten und zeigen die Unterschiede der verschieden Makro Möglichkeiten eigentlich recht deutlich.

Fazit

Wie man sieht bringt die reine Retrostellung, also das verkehrtherum angesetzte Objektiv, das größte bzw. naheste Ergebnis. Gleichzeitig ist es aber durch den sehr geringen Schärfebereich am schwierigsten zu handeln.

Vielleicht sollte ich mir doch mal einen Retroadapter besorgen, dass würde die ganze Angelegenheit doch um einiges vereinfachen. Denn so freihand die Kamera samt Objektiv haltend ist es schon arg wackelig und schwer den Schärfebereich beim Auslösen zu treffen.

Aber eine kreative Verwendung der Objektive ist es schon irgendwie. :D